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Wellensittiche sind liebevolle kleine Freunde des Menschen, aber auch sie mögen nicht nur eingesperrt leben – diese zwei Hübschen fand ich bei pixabay

Ein Jeder von uns mag es frei zu sein, sich nicht einsperren zu lassen in Wohnungen, die wie ein Stall anmuten, Boxen ähnliche Gebilde, genormt und abgemessen je nachdem wieviel „Personen“ darin leben oder was die wohnungsvermittelnde Institution einem Menschen zubilligt.

Mir selbst sagt man, daß ich froh sein könnte meine 30 qm Wohnung zu haben, mir stehen als Einzelperson nun mal nicht mehr zu, im Gegenteil, man habe schon noch mehr die Grenze nach unten gesetzt, 26 qm sind ausreichend wenn man als Mensch im Ruhestand, nach 47 Jahren Knochenarbeit in der Pflege sich den Rücken, die Knie und die Schultern ramponiert hat, von anderen Erkrankungen mag ich gar nicht erst reden….

Vor vielen Jahrzehnten hatten mein Freund und ich uns entschlossen einen Wellensittich zuzulegen, anfangs war er noch scheu und traute sich nicht raus aus seinem Käfig, obwohl wir nach der Eingewöhnungszeit die Tür tagsüber offen ließen. Doch irgendwann merkte er, daß Freiheit wohl doch nicht sowas Gefährliches war und begann herauszukommen, saß erst einmal vorn im Türrahmen udn zwitscherte vor sich hin, drehte dann eine grosse Runde, wartete wieder und schaute und auf einmal…..schwupp…..kam er herübergeflogen vom Wohnzimmer in die Küche. Voller Freude und ganz aufgeregt saß er auf dem hängenden Obst und Gemüsekorb und piepste laut vor sich hin. Wenn wir frühstückten wartete er darauf daß wir die Käserinde abschnitten um dann, in einem von uns unbeachten Moment, im Sturzflug herabzusausen und es mit in seine Hängeschaukel zu nehmen…..nach zwei Jahren war Willi ( der eigentlich eine Wilhelmine war, uns aber als Willy verkauft wurde ) sowas von zutraulich, daß wir ihn in unsere Hand nehmen konnten, ja er sich regelrecht in die Hand hineinschmiegte.

Ich denke mir, daß es diesen Tieren sicherlich nicht anders geht als unsereins, wurden sie doch jahrelang in einem Käfig oder abgegrenzten Zoobereich gehalten, mussten tagtäglich in einem Stall ihre Dauerleistung abgeben ( Milch zum Beispiel und Eier ) haben sich sozusagen auch bis zur Erschöpfung abgearbeitet, so wie wir Menschen es auch tun. 

Tiere werden zum Schluß getötet, wir Menschen…..?…..na ja, ich sage da mal nischt zu, weise aber auf die letzten drei Jahre hin, die vielen „plötzlich und unerwartet“ Verstorbenen, die vielen Menschen mit heftigsten Nebenwirkungen einer genveränderten Suppe, Langzeitschäden für die man einen neuen Begriff extra erfunden hat, damit man nicht erkennt was der wirkliche Grund dafür war.

Wie dem auch sei, wir haben ein Recht auf Freiheit ( auch wenn manch globale Entitäten Nein meinen )

Tiere haben ein Recht auf Freiheit….es sei denn sie kommen von ganz alleine auf uns zu und wollen als Freund an unserer Seite sein.

Im folgenden Video könnt ihr sehen wie Tiere sich freuen, wenn sie die ersten Schritte, Sprünge oder Krabbeleien machen können. wie schön es ist zu sehen, daß sie von der neuen Gruppe ihrer Art liebevoll aufgenommen und umarmt werden und Vieles mehr.

Ich finde wir brauchen grad in dieser Zeit solch erbauliche Filme, die uns zeigen daß Mensch und Tier in seinem Bedürfnis nach FreiSEin gar nicht so weit voneinander entfernt sind.