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eine Sammlung von Wildkräutern, nicht nur zur Ergänzung im Salat, sondern auch für kraftvolle Smoothies gut geeignet… / Bildfund stammt von pixabay

Es ist zwar erst Oktober, aber der November naht und ich überlege mir gerade, ob die Natur im Spätherbst noch einige Gaben für uns feilhält.

Ich schätze die Webseite von Silke Leopold sehr, da sie neben ihrer rohköstlichen Küche noch wunderbar einfache Ideen mitbringt zum umsetzen. Sie gehört nicht zu den schickimicki Veganern / Rohköstlern ( meine Worte zu den modernen „Bio –  ich zeige mich Veganern / Rohköstlern“ ) sondern sie hat eine ganz bodenständige Art und Weise der Ernährung.

Auch wenn einige Essensvorschläge zu minimalistisch sein sollten, so ist sie nie dogmatisch in ihren Vorschlägen. Sie zeigt halt auf wie ihre Ernährungsweise ausschaut, weist auf Dies und Jenes hin, gibt Information zum Nährwertgehalt der Pflanzenstoffe und Wirkungsweise auf unseren Organismus. Vor Allem schaut sie auch auf den Heileffekt der den Pflanzen innewohnt.

Und wer nun meint, solch Ernährung ist nix für Kinder, doch auch das geht und daß es so ist zeigt Silke Leopold in ihren kleinen Videos, wo sie uns einlädt den Speiseplan einer Woche mit ihr zu durchwandern, da ist nämlich auch das Essen für ihre beiden heranwachsenden Söhne dabei.

Lebe Roh – Gesund und Froh

Natürlich ist es schwierig wenn die Kinder bisher Fleisch und Wurst und schnellstes Essen gewohnt sind, da ist eine diplomatische Vorgehensweise sicherlich angebracht und ich denke das Beste ist, man geht selbst voran mit eigenem Beispiel……doch ich denke wer sich hier auf dem Artikel eingeklinkt hat, der ist eh schon auf einem anderen Weg zuhause und vielleicht auch deren Kinder. Und welches Kind kann schon nein sagen zu einem leckeren veganen Erdbeereis, selbstgemachtem Schokoknusper oder Kokospralinen a la Bounty.

Ihre Seite bietet echt viele Ideen an, außerdem kann man sich einige ihrer Bücher auch herunterladen, nicht umsonst versteht sich, denn sie lebt auch davon. Ich habe mir drei tolle Bücher von ihr geholt, die ich nicht nur als Inspiration sehe sondern wo ich Einiges in meinen Speiseplan mit eingearbeitet habe.

Ich erinnere mich noch sehr gut an meine ersten Reisbratlinge die ich für eine Abschlußfeier gefertigt hatte. Damals gab es kaum Rezeptbücher, geschweige denn sowas wie Handy oder Internet zum nachschauen……also hab ich die Reisbuletten so gemacht wie ich Fleischbuletten mit der Mama gemacht hatte, die übrigens total begeistert war mal kein Fleisch zu haben, sondern erkannte daß man mit Beilagen vom Vortag noch was Sinnvolles als Beilage zum Salat zaubern konnte.

Nun gut, ich hab Berge von vegetarischen Buletten gemacht, Vattern kam nach Hause und moserte rum…..was das denn sei, sowas kann doch gar nicht schmecken. Mit dem Ergebnis daß ich ihn in der Nacht erwischt habe, daß er sich einige Buletten stiebitzt hatte und in sich hineinmampfte.

Sooooo, und nun schnell hinaus an die frische Oktober / Novemberluft und schaut was diese Jahreszeit uns noch bieten kann….