dandelion-2232626_1280
Taraxacum-der Löwenzahn-ein wichtiges alternatives Unterstützungsmittel bei Erkrankungen; aber auch der Giersch hat Eigenschaften die unterstützend auf unseren Zellstoffwechsel mitwirken / Bildquelle Pixabay

 

Viele Jahre habe ich mich beruflich engagiert in der Betreuung von Krebskranken in allen Bereichen des Gesundheitswesens bis hin zur letzten Station.

Zwei Jahre Tätigkeit auf einer Leukämiestation haben mir die Augen ein wenig geöffnet und gezeigt wie der Hase läuft…… Später dann kamen Erkenntnisse aus naturheilkundlichen Bereichen dazu, die mir aufzeigten, dass nicht die Chemotherapien wirkten, sondern ganz andere Mechanismen in Bewegung kamen, die den Körper, sein Zellsystem in Heilung brachten.

Nachdem ich auch in alternative Kurbereiche Einblicke bekam ( eine Klinik mit 20% Krankenhausaufnahmen, eine sogenannte gemischte Anstalt ), die ebenfalls bessere Erfolge erzielten als die üblichen Behandlungsmethoden, da begann ich die tollen Hochleistungstherapien mit Hochdosis-Chemotherapien mal zu hinterfragen. Interessant war die Tatsache, dass je mehr Patienten in unsere Klinik wollten, desto mehr wurden den interessierten Patienten der Aufenthalt in unserem Hause verwehrt. Irgendwann lag das Verhältnis bei 60% Krankenhaus Patienten und 40% Kurklientel. Da hat man dann rigoros die gemischte Anstalt rausgenommen, mit der Begründung dass es für die Region genügend Betreuungsangebot an Behandlungen gäbe. Die kannte ich von Erzählungen der Patienten und es war haarsträubend was sie mir erzählten.

Man stelle sich vor :  Da kommt ein Patient, stellt einen Antrag auf Kur und Reha nach einer schweren Krebserkrankung. Der Mann hat 40ig Jahre gearbeitet, war nie krank, hat eingezahlt in seine Gesundheitskasse und ist jetzt bedürftig. Man hat ihm eine (!!!!!!) Woche Kuraufenthalt gewährt…..selbst Interventionen der Stationsärzte, mehrfache Gespräche bis hin zur Leitung der Krankenkasse und BfA Bezirksstelle, haben null Ergebnis gebracht. Der Mann MUSSTE unser Haus verlassen, durfte aber jederzeit in eine Institution die von BfA und der Krankenkasse festgelegt war. Der Mann ist mit Tränen in den Augen aus unsrem Haus gegangen, denn er wusste dass in dem anderen Haus nicht alternative Behandlungen angeboten wurden.

Ich schaut hier und schaute da, fand und hinterfragte, suchte weiter und hinterfragte auch alternative Angaben. Doch mehr und mehr beschlich mich ein Gefühl, dass mir sagte „Leutz, da ist etwas oberfaul in der Behandlung von Krebserkrankungen und seinen Methoden der Therapierbarkeit.“

Nach ca. 20ig Jahren Erfahrungswerten hautnah an den Patienten, hautnah involviert in unserem sogenannten „Gesundheitswesen“ , nach dem Erkennen daß selbst im Palliativ und Hospizbereich nicht die Menschlichkeit ( damit meine ich nicht die Pflege vor Ort oder das Engagement der Pflegenden ) sondern der Profit und die Wirtschaftlichkeit an vorderster Stelle der Institutionen mit stehen, hinterfrage ich nicht mehr, sondern sage nur „traurig, traurig, traurig“. Besonders die sich als wohltätig darstellenden Institutionen sehe ich mittlerweile sehr sehr kritisch.

Doch bleiben wir beim Thema, es geht um Krebs, den Behandlungsformen und vor allem der Verdienstmöglichkeit, die dabei herausspringt. Ich könnte jetzt noch ergänzen um den Organaustausch, aber das würde den Rahmen sprengen…..