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Symbolbild für Inklusion – Fundstück bei pixabay

Ein kurzer Einblick aus der Sicht eines autistischen Mädchens, was der hochgelobte Begriff der „INKLUSION“ angeht……eines dieser Merkwürdigkeiten unseres Systems, ein schickes Modewort für die Eingliederung von körperlich und/oder geistig eingeschränkten Menschen.

Der Film zeigt auf, wie schwierig es ist und wie wenig diese Modewortumsetzung wenig auf den Weg bringt für die Menschen, die es wenig betrifft.

Wikipedia meint dazu Folgendes:

 

 

Inklusion ist als Begriff der soziologischen Systemtheorie zu sehen….

Ahaaaaa………! Irgendwie hört sich das nach einer linken Wortwahl aus dem sozialistischen Lager an, finde ich….irgendwie und so….wie geht es Euch damit ?

Und was sagt denn die UN Kommission zu der Thematik, sie haben es ja schliesslich auf den Weg gebracht…

Quelle ist https://www.behindertenrechtskonvention.info/inklusion-3693/

Inklusion

In der Behindertenrechtskonvention geht es nicht mehr um die Integration von “Ausgegrenzten”, sondern darum, von vornherein allen Menschen die uneingeschränkte Teilnahme an allen Aktivitäten möglich zu machen.
inklusionNicht das von vornherein negative Verständnis von Behinderung soll Normalität sein, sondern ein gemeinsames Leben aller Menschen mit und ohne Behinderungen. Folglich hat sich nicht der Mensch mit Behinderung zur Wahrung seiner Rechte anzupassen, sondern das gesellschaftliche Leben Aller muss von vornherein für alle Menschen (inklusive der Menschen mit Behinderungen) ermöglicht werden.

Diese gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft, die Inklusion, ist der Leitgedanke der Behindertenrechtskonvention und schlägt sich in einigen Punkten der Konvention nieder:

  • Artikel 13 CRPD: Zugang zur Justiz
  • Artikel 24 CRPD: Bildung
  • Artikel 25 CRPD: Gesundheit
  • Artikel 29 CRPD: Wahlrecht

 

Besonders stark diskutiert worden ist die “inklusive Bildung” in Artikel 24 der Konvention. Darin garantieren die Vertragsstaaten “ein integratives Bildungssystem auf allen Ebenen und lebenslanges Lernen”. Der Normalfall soll danach sein, dass Kinder “nicht aufgrund von Behinderung vom unentgeltlichen und obligatorischen Grundschulunterricht oder vom Besuch weiterführender Schulen ausgeschlossen werden” (Artikel 24 Abs.2 a). Das allgemeine Bildungssystem soll jedem zugänglich sein. Ziel ist also der gemeinsame Schulbesuch von behinderten und nicht behinderten Kindern in einer Regelschule als “Normalfall” — es soll keine Ausnahme sein. Gerade diese Zielsetzung ist sehr umstritten und geht einigen Kritikern zu weit.

Mir dünkt, dass es hauptsächlich die Arbeitsstellen derjenigen verwaltet, die INKLUSION als Begriff erschaffen haben und, wie Joscha es so schön sagt, nur BLA BLA BLA machen….

 

Ach ja, zu meiner Kinderzeit gab es diesen Begriff nicht. Ich lebte in einem kleinen nordhessischen Dorf, wo es drei oder vier geistig eingeschränkte und zwei körperlich eingeschränkte Kinder gab……sie waren auch ohne Inklusion mit bei allem dabei, sei es zum Spielen oder beim Helfen in Haus und Garten. Schule konnten sie mitmachen sofern sie nicht den Unterricht komplett durcheinanderbrachten……aber ehrlich gesagt, brauchten sie keinen „Schulunterricht“, denn sie hatten etwas viel Wichtigeres, nämlich die Akzeptanz als Mensch…….Behinderung war kein Schimpfwort, sondern sagte nur das aus was es war, es behinderte Menschen den üblichen Stress mitzumachen, aber den Staatsapparat behinderte es in einer weiteren Versklavungsmöglichkeit eines Lebewesens.

 

**** der Leuchtturm und sein Netz beleuchtet gern mal die Dinge, die nach wirklichen Beleuchtungsscheinwerfer rufen ****