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junge Bäckerei Verkäuferin bei pixabay

Bin eben auf einen Artikel gestossen, dass unsere Betriebe keine Auszubildenden mehr finden, von wegen Qualifikation und so, es gäbe einfach keine interessierte Bewerber mehr.

Die jungen Menschen die einen Ausbildungsplatz suchen sagen genau das Gegenteil, es gäbe keine Plätze für sie mehr.

Besondere sozialstudierte Schlaumeier(innen) geben ihren Senf dazu und meinen, dass ein Abitur das Ganze erleichtern würde…..!!!!!

Ja sind sie jetzt vom wilden Teufel gebissen ??????

Sie sollten sich besser mal darum kümmern und nachfragen, was denn so eine Verkäuferin im Einzelhandel verdient, damit erübrigt sich dann jeglicher Abiturgedanke…

Dass ein geleistetes Abitur eine generelle Garantie für Intellekt und emotionale Intelligenz sein soll, das wage ich jetzt mal anzuzweifeln…..man schaue hin auf die einige Wesenheiten im sozialpädagogischen und medizinisch studierten Bereichen, von Politik mag ich man gar nicht reden….es gibt zwar noch gute Beispiele, aber sie werden immer weniger. Der Volkslehrer gehört zu dieser Gruppe der wirklichen Lehrern, der weiss noch worum es beim Lehren geht…..

Mir ist es lieber, dass ich jemanden vor mir habe, der Empathie hat, der ZUsammenhänge erkennt und gut umsetzen kann, der gewissenhaft ist, sich in eine wertvolle Gemeinschaft einbringen möchte, die gerne zusammen in einem Betrieb arbeiten, also eine gewisse Verbundenheit haben.

Wenn dann noch die Vorgesetzten, Besitzer und sonstiges Cheffes in der Lage sind Menschen wirklich durch eine Ausbildung leiten zu können ( und damit meine ich nicht starre Regeln und Strafen anzuwenden ), es schafft ihnen ihre Wichtigkeit im grossen Uhrwerk nahezubringen, dann ist ein grosser Beitrag geleistet eine Misere in positive Richtungen umzuleiten,

Da jedoch in der heutigen Zeit nicht der Mensch sondern die Profite zählen, mangelt es an der Wertschätzung seitens der Cheffes…..

Im Übrigen möchte ich anmerken, dass auch bei folgenden links und Statistiken ein Berufszweig komplett ausgeklammert wird, da wo wirkliche Not herrscht, wo ein Mangel an Arbeitskräften bald zu einem Kollaps führen wird. Der Bereich der Kranken und Altenpflege hat noch nie eine Lobby gehabt und im Augenblick haut man nur noch drauf, von allen Seiten…..es ist wirklich zum Weinen.

Ich sehe vor Ort so unbegreifliche Entscheidungen, dass einem guten Mitarbeiter eine Diabetes Fortbildung nicht genehmigt wird von Vorgesetzten Seite. Begründung ist : zu teuer und keine Kapazitäten auf der Station vorhanden. Dabei wäre die Ausbildung berufsbegleitend gewesen, und die Mitarbeiterin hätte sich damit sogar für ein Jahr verpflichtet weiter in dieser Klinik zu arbeiten. Das Endergebnis ist, dass sich die Mitarbeiterin ( eine langjährige und im Hause ausgebildete Pflegefachkraft ) nun sich eine andere Klinik sucht, mit der Option die Ausbildung machen zu können und somit das alte Haus damit endgültig verlässt.

SO schaut jedenfalls keine gute und zukunftsorientierte Mitarbeiterführung aus !

Ausbildung: Warum Lehrstellen unbesetzt bleiben

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