love-2644155_640
der Mensch entscheidet welche Wahl er trifft, nicht die Religionsführer…. / Fundstück bei pixabay

Schon vor ca. 9 Monaten fiel mir ein Artikel in die Hände, der Passagen aus dem Talmud beschreibt………sie kamen mir allerdings nicht so ganz „koscher“ vor, weshalb ich auch sehr lange damit gewartet habe.

Nun bin ich am Überarbeiten einiger Artikel, die noch im Fundus lagen und mit dieser Überarbeitung gehe ich jetzt mehr d’accords.

Wer sind denn nun wirklich die „Auserwählten“ ?

 

Ich denke mir, dass diejenigen Menschen in die nähere Wahl kommen, die nicht dem Hass sondern der Liebe zugetan sind, deshalb hab ich auch das Titelbild dementsprechend gewählt…..

Wenn ich mir so die Geschichte anschaue, scheinen alle grossen Volksreligionen sich für die einzig Auserwählten zu halten, weshalb es gut ist, hinter die Kulissen zu schauen, um sich ein eigenes Bild ohne grossartige Beeinflussung zu machen.

Ganz unbeeinflusst sein geht wahrscheinlich nicht, denn zu sehr sind wir geprägt durch unsere eigene Glaubensgeschichten seit Kindheit an, unserer eigenen Geschichtsschreibung mit nicht immer wahrhaftigen, von Siegern bearbeiteten Aussagen, der augenblicklichen politischen Situation mit Masseneinreisenden und Vielem mehr….

Dieser link hier führt zu Jemandem, der sich aus eigenem Interesse als „metaphysisch liberalen Freidenker“ ( so beschreibt er sich selbst ) mit der Thematik auseinandergesetzt hat.

Alle drei grossen Religionen können und beziehen sich oft auf das Alte Testament, was uns erahnen lässt, dass da viele Grundlagen verborgen sind, was den Auserwähltheitsstatus angeht.

Auserwählt – eine Studie von Diplom-Psychologe Dr. phil. Rudolf Sponsel

Die letzte Aktualisierung seines Artikels fand 2015 statt……

Man nehme sich genügend Zeit und Ruhe mit, denn seine Erläuterungen sind ziemlich umfangreich. Ich habe mich in Etappen durchgelesen. Auch der erstellte Glossar in alphabetischer Reihenfolge, ist ein Nachschlagewerk der besonderen Art.

Nun haben wir 2017 und Einiges ist in der Zwischenzeit geschehen, welches vielleicht eine Überarbeitung notwendig sinnvoll machen könnte…..

Zudem ist es eine Gratwanderung, was den Status der „Glaubenskrankheit“ angeht. WO setzt man da an, im Zeitalter von staatlich kontrolliertem HassSprech und Nachrichtenkontrollen ? Da hätte ich gerne einige Ergänzungen des Herrn Dr. Sponsel dazu. Ich finde es ein sehr gefährliches Unterfangen, Andersdenkende in den Status des „krank“ hineinstupsen zu wollen…..so etwas gab es schon oft genug…..gerade von psychotherapeutischer Seite. Wobei ich anmerken möchte, dass ich jetzt nicht die Arbeit des Herrn Dr. Sponsel meine, ich denke die politische Gratwanderung ist ihm damit gelungen.

Von anderer Seite flatterten mir einige gesammelte Zitate aus dem Talmud zu, die jetzt so komprimiert und aus dem Zusammenhang heraus schon etwas verstörend auf mich wirken…..

der Talmud – Judaismus / Auszüge aus der Thora

Schlussendlich hilft uns nur dabei den Pfad der Liebe zu beschreiten, nicht weil uns das irgendein „Führer“ in einer religiösen Institution sagt, oder auch sagt wie unser GOTT  auszuschauen hat, sondern weil wir in uns selbst diese Liebe fühlen und leben wollen……was nicht bedeutet dass wir blind jeglicher Gefährlichkeit bewegen sollen, so wie diverse „Guties“ es tun. Es bedeutet aber ebenso, nicht hinter jedem Juden, Muslim, Christen oder Andersgläubigen mit einer festen Kircheninstitutionsausrichtung, verallgemeinert einen bösen Menschen zu sehen.

Es gibt halt nicht nur „Guties“……

In diesem Sinne lasse ich mal etwas Licht vom Leuchtturm auf das Ganze leuchten.