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Atom-Molekül-Wasserstoff / schwebten bei pixabay herum

Eben las ich in einem Blog, dass in Österreich, genauer gesagt in Südtirol / Bozen, 5 Wasserstoffbusse seit 2013 im Einsatz sind und es wird daran geforscht ob Wasserstoff als Energiematerial zukünftig eine bessere Alternative zu den fossilen, atomaren und elektrischen Brennstoffen ist.

Zumindest diese 5 Busse haben sich gut eingefügt in die Buslandschaft und ich denke, es werden noch mehr werden.

Letzendlich ist es ja nie die innovative Technik die gefördert wird, sondern eher eine Lobbyistenförderung  😉 wie wir ja alle aus eigenen Landen wissen.

 

 

„Wasserstoff existiert nicht als freier Stoff, sondern nur gebunden. Das heißt, es braucht Energie, um Wasserstoff herzustellen. Die „grünste“ Methode zu seiner Herstellung ist Elektrolyse, also die Spaltung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff. Zur Speicherung muss der gewonnene Wasserstoff danach auf einen hohen Druck verdichtet werden. Die damit verbundenen Kosten und der hohe Energieeinsatz zählen zu den klaren Nachteilen der Wasserstofftechnologie gegenüber der batteriebetriebenen Elektromobilität – auch wenn Südtirol den Vorteil hat, dass der dafür eingesetzte Strom nicht aus fossilen Energieträgern kommt, sondern die nötige Energie emissionsfrei aus Wasserkraft gewonnen wird.

Zu den Vorteilen der Wasserstofftechnologie gehört vor allem die höhere Reichweite von Wasserstofffahrzeugen gegenüber batteriebetriebenen Fahrzeugen. Auch können die Schwankungen bei der Energieproduktion aus regenerativen Energien wie Wind und Sonne ausgeglichen werden, indem die überschüssige Energie in Wasserstoff umgewandelt wird und gespeichert werden kann.“

Dies ist ein Auszug aus dem Artikel von ZZA – Die Wasserstoffbusse von Bozen

Natürlich wurde ich da etwas neugierig, ob denn auch in unseren Landen Wasserstoff als Energie eine Rolle  spielt……und wurde fündig.

„In der Energieforschung ist das Karlsruher Institut für Technlogie (KIT) eine der europaweit führenden Einrichtungen. Das KIT unterstützt die Energiewende und den Umbau des Energiesystems in Deutschland durch seine Aktivitäten in Forschung, Lehre und Innovation.“

Mehr Info über das KIT findet ihr HIER
Im Rhein Main Gebiet plant man ab 2018 den Einsatz von Wasserstoffbussen.

Ansonsten hab ich kaum etwas gefunden über Wasserstoffbusse in unseren Städten. Entweder liegt es daran, dass kaum welche nach den Testläufen protegiert wurden oder aber Deutschland hat diese Innovation mal wieder komplett verpennt.

Wenn schon Tesla’s gute Ideen geklaut wurden und bis heute unter Verschluss gehalten um den eigenen dicken Reibach damit zu machen, so sind natürlich auch hier Interessenvereinigungen im Hintergrund, die auch bei diesem Modell ihre Geier Finger mit drin haben werden……alles Gerede von Ressourcenschonung und Co. sind nur Bla Bla Bla der Politiker und der Interessenverbände von Industrie und Wirtschaft. Ansonsten wäre es schon längst umgesetzt worden.