Es geht weiter liebe Leser, die Demontage der Meinungsfreiheit oder zumindest das, was davon noch übrig ist, ist in vollem Gange.

Und nein, es ist nicht nur ein einzelner Fauxpas, sondern nur eine Variante die schon viel zu oft sich Raum genommen hat…… Es findet an öffentlichen Plätzen statt, die eventuell Menschen ansprechen könnten, mal die Gehirnbahnen zu aktivieren und auf Wahrheitsdurchfluss zu stellen……

 

Worum geht’s jetzt genau ? Es geht um ein Buch von einem Herrn Abraham Melzer, dazu hier einen kleinen Auszug…..

„Da schreibt der in Israel aufgewachsene Publizist Abraham Melzer ein vom Frankfurter Westend Verlag herausgegebenes Buch mit dem Titel „Die Antisemitenmacher“ , in dem er die immer stärker um sich greifende Praxis kritisiert, legitime Kritik an der Politik Israels unter dem Vorwand der Antisemitismusbekämpfung zu unterbinden. Während der Frankfurter Buchmesse wollte Melzer sein neues Buch in den öffentlichen Räumen des Saalbau Gallus vorstellen. Doch gestern kündigte die stadteigene Betreibergesellschaft der Räumlichkeiten den Mietvertrag. Melzers Kritik an der Vereinnahmung des Antisemitismusbegriffs zur Einschränkung der Meinungsfreiheit gilt der Stadt Frankfurt als antisemitisch. So ärgerlich und unverständlich das Verhalten der Stadt ist – am Ende kann es doch als lupenreiner Beweis dafür gelten, dass Abraham Melzers Kritik nötiger denn je ist und voll ins Schwarze trifft.“

Ursprung dieses Ausschnittes sind die nachdenkseiten , die noch interessante, genauere Informationen dazu bieten.

Noch vor zwei Jahren war es kein grosses Thema, da durfte sogar öffentlich am Geburtstag von Abraham Melzer ein Glückwunsch ausgesprochen werden, bei dem seine kritische Sicht zum spannungsgeladenen „gelobten Land“ ausgesprochen werden durfte. Jetzt, zwei Jahre später undenkbar….. Geburtstagswünsche an Abraham Melzer

Übrigens ist es nicht die einzige Veranstaltung, bei der kritische Stimmen im Orkus verschwinden sollen. Auch die Stadt München hat ähnliche Tendenzen aufzuzeigen, haben sich höchst widerwillig jedoch damit abgefunden an besagtem Abend im Gasteig, erwägen aber in Zukunft solch „Äusserungen“ nicht mehr zuzulassen….

Philosemiten und Antisemiten, die die Juden lieben so heisst der Beitrag zu diesem unschönen Gastspiel der Münchner Stadtregierung.

Und auch die evangelische Kirche Frankfurt / Main scheute sich schon vor einigen Jahren nicht, einen ihm zugesicherte Saal für eine Lesung und Buchvorstellung, wieder abzusagen, mit der Begründung „Man stehe für Debatten über den Nahost-Konflikt nicht zur Verfügung, weil zu befürchten sei, daß sie einseitig und anti-israelisch verlaufen würden. „

Zum Originalartikel im Jahr 2010 Ausladung von Abraham Melzer

Es gibt sie, jüdische Menschen die sehr wohl noch die feinen Unterschiede zwischen jüdisch, is ra elisch und Si o nistisch wahrnehmen können.

So wie dieser jüdische Mensch Norman Finkelstein der auch von Abraham Melzer in dem Bericht über die evangelische Kirchenausladung erwähnt wurde. Leider hört das Video mitten im Vortrag auf, aber die wichtigen Punkte wurden zuvor gesagt….