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mystischer Ort zwischen den Welten – ein Leuchtturm – gefunden bei pixabay

Einen wunderschönen Artikel über Zeitlinien und mehr, habe ich eben gefunden bei Zeit zum Aufwachen Blog

Ich habe mal eine der Sagen herausgefischt, die mir seit meiner Kindheit bekannt sind. Dazu gehört die Sage von Ivo dem Mönch und Eremiten aus der Gemeinschaft der Mönche in Heisterbach.

 

 

„Auch mit der Abtei Heisterbach im nordrhein-westfälischen Siebengebirge verbindet sich eine Sage, in deren Mittelpunkt ein Zeitphänomen steht:

Einst soll hier in der welt- und waldverlorenen Einsamkeit ein Mönch gelebt haben, der im ganzen Land für seine große Gelehrsamkeit bekannt gewesen und doch ständig zweifelnd und weiter forschend auf der Suche nach Gott und anderen Dingen gewesen sei. Eines Tages habe er sich im nahegelegenen Wald zur Ruhe gesetzt, wo er in einen tiefen Schlaf verfallen sei. Als er wieder aufwachte, habe er trotz seines tiefen Schlafes eine nie gekannte Müdigkeit verspürt und sei nur ihm völlig unbekannten Mönchen begegnet.

Als er seinen angestammten Platz besetzt vorfand und darauf beharrte, dass er doch dorthin gehöre und sich noch vor wenigen Stunden dort befunden habe, man ihn aber nicht verstand, sagte er, dass er Ivo heiße und im gleichen Jahr in das Kloster in Heisterbach eingetreten sei, als Engelbert von Berg zum Erzbischof von Köln wurde. Daraufhin sagte der Abt zu ihm, dass das 300 Jahre her sei, aber ein Mönch erinnerte sich daran, dass in den Annalen des Klosters von einem Mönch namens Ivo die Rede war, der eines Tages im Wald verschwunden und nie wieder zurückgekehrt sei.“

Spannend gell…..

Ich selbst habe zwar keine Zeitreise unternommen, aber dafür ein Erlebnis gehabt wo eine andere Person eine Zeitreise unternommen hat.

Damals gehörte ich zu einer Gruppe die sich Eckankar nannte. Wir trafen uns regelmässig einmal im Monat zu einer Art Gottesdienst und unter der Woche öfter zum gemeinsamen Chanten des Wortes. Für uns Mitglieder galt es, zweimal am Tag zu Sonnenaufgang und Untergang für 20 Minuten dieses Wort zu Chanten…..allein das hat ganz verrückte Dinge zutage gefördert, inklusive aller in der Tiefe schlafenden Dämonen meines Unterbewusstseins….aber das ist ein anderes Thema.

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Teleportation – pixabay Fundstück

Eines schönen Sonntags, ich sass gemütlich auf meinem Sofa und las ein Buch, bekam ich auf einmal den Impuls nach draussen gehen zu müssen, in Richtung Osterdeich zur Weser hin. Die Hauptstrasse dort war wie immer voll befahren, viele Sonntagsausflügler unterwegs. Die Ampel zum Überqueren der Strasse war wie immer schneckenlangsam und so stand ich dort und wartete auf Grün.

Auf einmal stand neben mir eine alte Frau, so ca. 80 Jahre, die mich freundlich anlächelte und mir die Frage stellte ob ich an Gott glauben würde. Ich antwortete ihr dass ich das täte, aber nicht wie die Institution Kirche ihn darstellt, sondern ihn überall in der Natur und den Menschen wahrnehme. Da gab sie mir einen kleinen Faltzettel zum Durchlesen, den ich erst gar nicht nehmen wollte. Es wurde dann ein ganz schönes Gespräch, bei dem etliche Ampelphasen dahingingen.

Nachdem ich erneut den Knopf drückte und mich umdrehte um ihr tschüss zu sagen, stellte ich fest dass die alte Frau spurlos verschwunden war…..ich war irritiert, suchte in den Vorgärten der Häuser nach ihr, nix zu finden……so schnell konnte sie gar nicht weg sein, dafür war sie viel zu alt. Kopfschüttelnd machte ich meinen Spaziergang an der Weser entlang und las auf einer Bank den Zettel durch. Es ging darin um Wunder und dass Gott überall sein kann.

Der Sonntag darauf war Gottesdienst, der immer in der Wohnung eines Freundes stattfand. Dieses Mal sollte eine höher Initiierte Frau kommen, die den Gottesdienst leitete. Da sie im Stau steckte verschoben wir den Beginn ein wenig. Dann läutete es an der Tür, ich hörte eine Stimme die mir sehr bekannt vorkam. Dann trat sie ein, die Margarete und ich sagte „ich kenne Sie vom letzten Sonntag her, am Osterdeich“ Sie schaute mich an, lächelte und sagte „meine Liebe, das kann nicht sein, letzten Sonntag war ich noch in Minessota“

Ich war baff, es war genau die Frau die ich gesehen hatte !!!!

Zuhause angekommen suchte ich in der Tasche den Zettel, auch der war noch vorhanden, ich hatte also nicht geträumt oder Halluzis gehabt.

 

Ein anderes Erlebnis hatte ich einige Monate später. Ich sass im Zug nach Kiel und wollte eine junge Patientin besuche, die dort eine Knochenmarkstransplantation hatte. Hatte ihr versprochen dass ich, wenn ich meine Freunde dort besuchen würde, sie ebenfalls besuche.

Während ich im knatternden Zug sass, ein alter Regionalzug, bei dem die Tür zwischen den Abteilen in jeder Kurve auf und zu ging…..dämmerte ich ein wenig vor mich hin und machte dann meinen Chant ganz leise innerlich, unter meinen halbgeschlossenen Augenlidern der Blick auf die sich bewegende Tür gerichtet, was eine hypnotisierende Stimmung erzeugte.

Auf einmal spürte ich ein ganz eigenes Gefühl in mir, welches ich bis heute nicht genau definieren kann. Vielleicht erinnert ihr euch noch an Harry Potter ? Als er auf dem Bahnhof sass und auf dem Gleis auf seinen Zug nach Zauberland wartete.

Genau so fühlte ich mich……nur dass ich zwei diffuse Linienstränge sah, die sich langsam annäherten um dann miteinander zu einer Linie zu werden.

Bald darauf bekam ich meine zweite oder dritte Einweihung, die noch mehr aus der Tiefe nach oben förderte.

Wie dem auch sei, ich glaube fest daran, dass Zeitreisen möglich ist, und es ist gut, dass es zur Zeit nur einige Menschen können. Wenn ich mir anschaue, was in unserer Welt los ist, welche Kräfte dort dominieren, dann sollen Zeitreisen nur für diejenigen möglich sein, die das Wohl der Welten im Auge haben, nicht deren Zerstörung.

❤  So sei es  ❤