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Konsumtempel und seine normierte und verpackte Ware – Bildquelle pixabay

Hallo liebe Blogleser….

Da ich mich selbst in einer Umorientierungsphase befinde, hat mich es mich motiviert, mal im Netz nach einigen Fundstücken zu suchen, in denen Menschen eine andere Sicht auf ihr Konsumverhalten werfen und auch das Wagnis eingegangen sind, ganz anders leben zu wollen.

Dass es meist jüngere Menschen sind, die Nase gestrichen voll haben von unserer Wegwerfgesellschaft und dem Zwang sich kaputt und krank arbeiten zu müssen, liegt nahe….denn sie haben nicht wie ihre Eltern oder Grosseltern Wiederaufbau betreiben müssen, sondern wurden in unsere Wohlstandsgesellschaft hineingeboren, wuchsen damit auf.

Sie konnten somit eine ganz andere Sicht auf all das haben……leider nutzen Wenige bisher ihr Potential dafür aus, doch langsam werden es mehr…..Viele schlafen jedoch noch und träumen den bequemen Konsumtraum.

Überall in der Welt gibt es diese kleinen Gruppen, die sich wieder mehr auf die elementaren Dinge besinnen, um eine Gesellschaft zu erneuern, die von gegenseitiger Wertschätzung geprägt ist und nicht von Ausbeutung…..was, wie man in dem einen Beitrag sieht, nicht immer ganz einfach ist.

Wie seh die Muster unserer Erziehungsgedanken noch drin ist in uns, das merkte ich als ich mir das erste Video anschaute. Irgendwann kam mir der Gedanke

„ja, wenn man jung ist , dann geht das Alles, aber was macht ihr im Alter, wenn ihr Rentner seid? „

Anstatt zu denken „prima, wir haben dann ein bedingungsloses Grundeinkommen für Jeden, was wiederum solch eine Lebensweise für uns Alle möglich macht“  denke ich das Negative…….unglaublich !!!!

Was können WIR tun ?

Zuerst einmal junge Menschen ermuntern, die solch einen Lebenwandel anstreben, so wie die Eltern des einen Paares es getan haben.

Wir können selbst bei uns schauen, wie wir uns vom Konsum distanzieren und bei jedem neuen Kauf eines Artikels fragen : Brauche ich das jetzt wirklich ? Muss ich im Supermarkt alles kaufen oder gibt es auch andere Möglichkeiten, wie den regionalen Bauern Unterstützung zu geben, auf dem Markt einzukaufen, die grünen Kisten zu bestellen….dann könnte der Konsumtempel eher so ausschauen

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Marktgemüse, nicht normiert und unverpackt – Bildquelle pixabay

Wir können uns mit der Lektüre alternativer Lebensformen beschäftigen, mit Resilienz,  uns in alternative Blogs einbringen, die Autarkie im Focus haben.

Wir können aber auch uns mit den Lebensformen unserer Gross und Urgrosseltern beschäftigen, die zwar wie wir heute in den Zwängen des Kapitals steckte, aber dennoch gute Ansätze hatten, bzw. haben mussten, was autarkes Leben angeht.

In diesem Sinne……lasst euch inspirieren die Filme anzuschauen und sie weiterzureichen als Gedanke für eine bessere und gesündere Welt.

Wie mit Allem muss man es nicht genau SO nachmachen, manchmal ist auch ein gesunder Mittelweg die Möglichkeit, denn nicht Jeder kann so krasse Schnitte vollziehen.

Doch darin liegt auch die Gefahr, dass man es sich auf dem Mittelweg bequem einrichtet….

 

 

 

 

und manchmal hilft nur der radikale Schnitt, wenn alles über dem Menschen zusammenbricht, so wie hier bei Daniel….